Von der ersten Idee bis in die Neuzeit

Es war ein trüber Spätwinter im Jahre 2001, über der Fahlen Heide lag noch erstarrende Kälte, die Freizeitaktivitäten waren eingeschränkt....
Zur der Zeit im Spätwinter 2001 kamen die Herren Mommert, Brennecke, Wolf und Dürkop (der genaue Urheber der Idee ist nicht mehr bekannt) auf die die Zukunft gravierend verändernde und Jugendliche von der Straße holende - ja die grandiose Idee -, dass man mal irgendwann nachmittags mit ein paar Kumpels herumkicken könnte...
Diese Idee wurde anfangs noch belächelt - es würde sich ja sowieso kaum jemand finden lassen, der mitspielen würde.

Also ging die Idee erstmal wieder unter und nur im Suff (ein Zeichen für die Zukunft?) wurde ab und zu mal wieder darüber gesprochen.
Aber dann feierte der zukünftige Sportskamerad Wolf im kleinen Kreis seinen 18. Geburtstag und zu späterer Stunde wurde ausführlich darüber diskutiert, ob man nicht doch für diese Idee genügend Spieler finden könnte. Gescheiterte Fußballerseelen kannte man ja nicht wenige...

Kurze Zeit später wurde dann intensiv nach interessierten Hobby-Kickern gesucht und ca. 15 Jungens (und sogar ein Mädel!) fanden sich im Mai(?) an der Leiferder Erhebung ein, auf der später ein Verein einen Siegeszug starten sollte...

Leider konnten nicht alle von den allerersten Spielern gehalten werden - die Mitspieler Düpont, Walter, Rohde-Brandenburger (vorerst!) verließen uns nach kurzer Zeit wieder. (Hab ich hier Namen vergessen?)

Diese gesellige Runde blieb danach aber recht konstant. Und einige Stimmen erhebten sich, dass nur das reine Fußball spielen ja nicht alles sein könnte - die Zustimmung der anderen Spieler war ihnen gewiss. Man wollte ja auch mal 'ne kleine Fete in dieser Runde starten...

Aber dabei gab es ganz praktische Probleme: wie soll sowas z.B. finanziert werden? Von jedem Spieler ein paar Märker (die gab's damal noch wirklich) einsammeln, artet ja immer in einem Hinterher-Gelaufe aus. Aber es gab eine Lösung: man gründet einen Verein!

Diese Idee stieß bei allen Spielern sofort auf Zustimmung. Also machte man sich an die Planung. Das Wichtigste war natürlich der Vereinsname, bis zur Gründungsversammlung war noch Männer-Trink-Verein (MTV) Karberg der Favorit. Doch glücklicherweise kam jemand bei der Gründungsversammlung auf eine andere Idee, die sich ja -wie alle Welt sehen kann- durchgesetzt hat. Nur wer diesen Vorschlag machte, das ist nicht mehr bekannt.

Und am 22.09.01 war dann der historische Tag: der HFC Germania Karberg wurde gegründet! Näheres hier.

Und unser Ruf eilte uns voraus... Nur einige Wochen nach der Gründung konnten wir dir ersten beiden neuen Mitglieder begrüßen: der Sportskamerad Schugi wollte eigentlich nur mal bei dieser verrückten Truppe vorbeischauen - und wurde dann gleich verpflichtet. Nur kurze Zeit später brachte er auch den Sportskameraden Fredi mit, der uns damals noch mit seinem Torriecher begeisterte.

Beim ersten Spiel gegen die Wohlenberglöwen traten die Fördermitglieder Niemeyer und Fehlhaber spontan ebenfalls in den Verein ein - denn sie teilten die Zuneigung an getreidehaltigen Erfrischungsgetränken, die sie beim HFC ausmachten.

So langsam erarbeitete sich der HFC den Ruf, den er heute in unserer Umgebung hat. Unsere Feten wurden legendär - für manche waren die Feten übrigens derart ausschweifend, dass sie sich wohl nicht der bier- und heidegeist-verherrlichenden Gruppendynamik unterwerfen wollten und sogar aus dem Verein austraten. Aber viele andere lockte der Ruf an, z.B. trat auch unser wichtigstes Fördermitglied -Sportskamerad Stanko- dem HFC bei, weil er hörte, welche Möglichkeiten ihm damit aufstanden. Sogar Personen, die sich lange weigerten, dem HFC beizutreten, konnten nach unserer Weihnachtsfeier 01 nicht mehr widerstehen - so waren dann auch Harry und Hannes Mitglieder im edlen Kreis der Germanen.

Beim Grillen nach der bestandenen Abitur-Prüfung hatte der Vorstand vorgesorgt und vorsichtshalber Aufnahme-Anträge mitgenommen - was sich später als äußerst wichtig erwies. So konnte unser Leistungsträger Sportskamerad Lodda dabei geworben werben. Man staune: er ist vornehmlich aus sportlichen Gründen eingetreten - aber vom legendären Sommerfest spricht er immernoch voller Begeisterung. Als Bierliebhaber und alter Rocker, der auch dem Jägermeister gerne zuspricht, liegt er ja auch voll und ganz auf HFC-Wellenlänge.

So hoffen wir, dass sich diese germanische Erfolgsgeschichte fortsetzt und das wir irgendwann die 6 Liter/Person-Marke überschreiten werden...

Möge der Heidegeist mit uns sein!

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